Videoserie komplett: Welches der beiden Bohrlöcher bekommen wir im TV zu sehen?
Es war doch recht viel Arbeit, im Endeffekt hat sie sich jedoch gelohnt, denn diese Videoserie in vier Teilen wirft in der Tat die Frage auf, welches der beiden durch BP in Auftrag gegebenen Bohrlöcher im Mississippi Canyon Block 252 wir im Fernsehen tatsächlich zu sehen bekommen. Ist es Bohrloch A oder doch eher Bohrloch B? Offizielle Regierungsdokumente zeigen, dass die in den Videos gemachten Angaben kein Fake sind, zumal auch Matt Simmons, Ex-Energieberater der Bush-Regierung im Juli die Aussage tätigte, dass das lecke Bohrloch nicht verschlossen worden sei und das Öl weiter in den Golf sprudele.
Wenn das Bohrloch so leicht zu stopfen gewesen wäre, warum hat es dazu mehr als drei Monate gebraucht? Oder stecken die US-Regierung und BP unter einer Decke, um uns die größte Lüge der jüngeren Geschichte aufzutischen?
Spätestens seitdem es den Bankenzusammenbruch gesetzt hat, weiß man, dass das Motto “extend and pretend” zum Leitsatz der meisten Regierungen um den Globus avanciert ist. Auf die US-Regierung trifft dies jedoch ganz besonders zu. In der Sache BP scheint das nicht anders zu sein. Nun hat man dem wallenden und tobenden Volk den Kopf des BP-Chefs Hayward vor die Füße geworfen, das Bohrloch – von dem wir nun wissen, dass es in Wahrheit sehr wahrscheinlich zwei sind – angeblich gestopft und schwupp die wupp, siehe da, lösen Mikroorganismen das ausgelaufene Öl auch noch in Rekordgeschwindigkeit auf. Wir leben heutzutage anscheinend in einer Welt der Wunder, in der selbst ein derart massiver Ölfluss – wenn es nach Aussage der Regierung und Präsident Obama geht – ohne Langzeitfolgen bleiben soll. Die nachfolgende Videoserie weist hingegen vielmehr darauf hin, dass BP anscheinend einmal mehr recht gute Leute in irgendwelchen Filstudios zu beschäftigen scheint, um der Welt weis zu machen, die Katastrophe im Golf von Mexiko im Griff zu haben. Selbst Matt Simmons, ehemaliger Energieberater der Bush-Regierung, erweist sich im Krisenszenario immer mehr als eine Art “Whistleblower”, denn wie sonst soll man seine folgende Aussage vom 19. Juli verstehen, in der es hier aus einem Interview mit ihm zitiert hieß:
You are not going to believe this, but according to Matt Simmons, former head of the Petroleum Review Board, the oil gusher in the Gulf region has not been capped, that the cap shown on television and the rest of the news is actually just a cap of a reserve well that is miles away from the main well, and that the main well is still leaking full speed as it has before.
In etwa in der deutschen Übersetzung:
Man wird es kaum glauben, unter Bezugnahme auf Matt Simmons jedoch, dem ehemaligen Chef des Petroleum Review Board, ist das Bohrloch im Golf von Mexiko nicht geschlossen worden. Bei dem im Fernsehen und dem Rest der Medien gezeigten Verschluss des Bohrlochs soll es sich lediglich um den Verschluss eines Reservebohrlochs handeln, das einige Meilen entfernt vom richtigen Bohrloch liegen würde. Entgegen den Meldungen laufe weiterhin Öl aus dem lecken Bohrloch in derselben Geschwindigkeit wie vorher auch aus.
Wir haben es im Golf jedoch sehr wahrscheinlich mit zwei wenig voneinander entfernt lokalisierten Bohrlöchern innerhalb der Fläche MC252 zu tun. Doch seht selbst und sorgt dafür, dass diese Dinge in der Welt bekannt werden:
BP – Video1
BP – Video2
BP – Video3
BP – Video4
Soziale Netzwerke und Co:























